Brzoska Foto

Prof. Dr. Matthias Brzoska

 

Biographie

Aktuelle Neuerscheinungen

Internet - Direktpublikationen

Kritische Meyerbeer Werkausgabe

Festival und Kongreß "Meyerbeers Oper Le Prophète" an der Folkwang Hochschule 2007

Berlioz-Festival zum 200. Geburtstag von Hector Berlioz in der Folkwang Hochschule Essen

Öffentliche Colloquien und aktuelle Publikationsvorhaben

Jüngere Publikationen

Kontakt


 

Biographie


Prof. Dr. Matthias Brzoska

Deutscher Musikwissenschaftler, geb. 1955, studierte Musikwissenschaft bei Reinhold Brinkmann und Sieghart Döhring in Marburg sowie Romanistik bei Hermann Hofer. 1981-1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste Berlin; 1986 Promotion bei Carl Dahlhaus mit einer Arbeit über Franz Schreker. Anschließend als Stipendiat der DFG Durchführung eines Forschungsprojektes in Paris. 1992 Habilitation an der Universität Bayreuth mit einer Schrift über die Idee des Gesamtkunstwerks in Frankreich. Berufung zum Professor für Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule Essen (Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Operngeschichte, französische Musik, Musikästhetik in Frankreich und Deutschland). Mitarbeit an verschiedenen Forschungsunternehmungen und Lexika (Institut für deutsche Musikkultur im östlichen Europa, New Grove Second Edition, Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Lexikon der Oper (Laaber), Lexikon der Violine, Laaber), sowie an theaterpraktischen Projekten. Herausgeber der kritischen Ausgabe von Meyerbeers Oper "Le Prophète" (www.meyerbeer.com), Mitherausgeber einer "Geschichte der Musik"und Herausgeber des Nachdrucks der Schriften von Hector Berlioz (sämtlich bei Laaber).
 

Matthias Brzoska (born 1955), German musicologist. He studied musicology in Marburg and Berlin with Reinhold Brinkmann, Sieghart Döhring and Carl Dahlhaus and French philology with Hermann Hofer. From 1981 to 1986 he was assistant lecturer at the Hochschule der Künste in Berlin, where in 1986 he took the doctorate at Technische Universität with a dissertation on Franz Schreker. From 1987 to 1990 he worked in Paris on a research project supported by a grant of Deutsche Forschungsgemeinschaft. In 1992 he took his Habilitation at the University of Bayreuth with a study about the idea of Gesamtkunstwerk in french aesthetics. He was appointed professor for musicology at Folkwang-Hochschule Essen. His main resaerch interests are opera, french music and intertextual relationships between music and other arts. He contributed to New Grove Second Edition, Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Lexikon der Oper (both Laaber) and worked for Institut für deutsche Musikkultur im östlichen Europa. Since 1996 he undertakes the critical edition of Meyerbeers opera Le Prophète (www.meyerbeer.com) He is co-editor of a "History of music" and editor of the reprint of the German edion of the Writings of Hector Berlioz for the music-editor Laaber.
 
 



 

Aktuelle Neuerscheinung:

Neu: Matthias Brzoska/Andreas Jacob/Nicole Strohmann (Hg.), Giacomo Meyerbeer: Le Prophète. Edition – Konzeption – Rezeption. Bericht über den Internationalen wissenschaftlichen Kongress (= Musikwissenschaftliche Publikationen, Bd. 33) Georg Olms Verlag, Hildesheim 2009

Internet-Direktpublikationen:

-    Meyerbeer-Bibliographie (in Zusammenarbeit mit Ulrich Linke)
-    Gesprächskonzert Le Prophète, Folkwang-Hochschule, Essen, 30. 11. 1997 (Vortragstext in englischer Übersetzung)
-    Einführung zur Uraufführung der Ouverture "Le Prophète"; Bochumer Symphoniker 27. Nov. 1998   Deutsch  Englisch
-    Review of 1999 Stockholm Le Prophète
-    Remarks about Meyerbeer's Le Prophète
-    A letter from Muenster on the occasion of the Muenster Opera production of Le Prophete

 


 
Kritische Meyerbeer Werkausgabe

Das Internationale Meyerbeer-Institut gab in Zusammenarbeit mit der Univ.-GH Paderborn und dem Forschungsinstitut für Musiktheater Thurnau eine kritische Ausgabe der Bühnenwerke Giacomo Meyerbeers heraus.
Die  Oper "Le Prophète" (Abt. 1 Bühnenwerke, Bd. 12, Le Prophète, Partitur und Anhang, 5 Bde, Kritischer Bericht, Libretto und Klavierauszug) wurde von Matthias Brzoska ediert.
Nach einer Anschubfinanzierung durch das Land NRW wurde die Finanzierung durch die Fritz-Thyssen-Stiftung übernommen.
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter wirkte Dr. Andreas Jacob an dem Projekt mit; Dr. Fabien Guilloux (Librettoedition),
sowie Ulrich Linke und Nicole Strohmann (wissenschaftliche Hilfskräfte) komplettierten das Team.
Die Ausgabe ist bei Ricordi München erschienen.
Die in dieser Ausgabe edierte Urfassung des Werkes wurde erstmals am 25. September 2004 an den Städtischen Bühnen Münster aufgeführt.
Die Regie übernahm Wolfgang Quetes, die musikalische Leitung hatte Ivan Törsz.
Die Hauptrollen wurden von Daniel Magdal (Jean), Suzanne McLeod (Fidès) Carmen Acosta (Berthe), Anton Keremidtchiev (Oberthal),
Plamen Hidjov (Zacharie), Radoslaw Wielgus (Mathisen) und James Mc Lean (Jonas) interpretiert.
Die neu aufgefundene Ouverture wurde in einem Konzert der Bochumer Symphoniker am 27.11.98 unter der Leitung von
Stephen Sloane zur Uraufführung gebracht. In einem Gesprächskonzert der Folkwang-Hochschule waren am 30. 11. 1997 folgende Teile der neu edierten Urfassung
zur Uraufführung gebracht worden:
aus dem 1. Akt: C-Dur-Cavatine Berthe,
aus dem 2.
Akt: Pastorale Jean (2. Akt),
aus dem 3. Akt: Prière des Jean,
aus dem 5. Akt: Cavatine und Air der Fidès, Duett und Terzett (5.Akt).
Die Interpretation haben Csilla Zentai (Berthe), Soto Papulkas (Jean) und als Gast Gloria Scalchi (Fidès) übernommen,
Xaver Poncette übernahm die musikalische Einstudierung und begleitete am Klavier.

Am 3.- 6. Juni 1999 fand in Stockholm eine weitere Inszenierung des Werkes statt, die neben den o.g. Werkteilen
weitere Teile der Urfassung in einer Bearbeitung für kleines Orchester erstmals vorstellte.
Insbesondere interpretierte Ingrid Tobiasson die Partie der Fidès ungekürzt nach der Urfassung.
(Konzeption: Mathias Clason und Sofia Nyblom, Mus. Ltg.: Gunnar Stern, Fidès: Ingrid Tobiasson, Berthe: Christina Knochenhauer,
Jean: Jean-Pierre Furlan, Zacharie: Stig Tysklind, Mathisen: Frederic Zetterström, Jonas: Torbjörn Lilliequist, Oberthal: Tord Wallström) 
 



Internationaler wissenschaftlicher Kongress und Festival "Meyerbeers Oper Le Prophète - Edition - Konzeption - Rezeption" in der Folkwang Hochschule Essen 2007

Vom 13.-17.5.2007 veranstaltete die Folkwang Hochschule ein Festival zu Meyerbeers Grand Opéra "Le Prophète", deren historisch-kritische Partitur-Neuausgabe an der Folkwang Hochschule erarbeitet worden war.
Das Festival verband einen Internationalen wissenschaftlichen Kongress zum Thema "Meyerbeers Le Prophète - Edition - Konzeption - Rezeption" mit vier Konzerten. Die Veranstaltung wurde von der Sparkasse Essen, der National-Bank AG und der Ambassade de France und des Deutsch-Französischen Kulturzentrums e.V. Essen gefördert.

Das Auftaktkonzert bestand aus einer Fantasie für Orgel von Franz Liszt über den Choral „Ad nos ad salutarem undam" und Orgeltranskriptionen über Themen aus „Le Prophète“, dargeboten von Dr. Andreas Jacob. Beim darauffolgenden Klavierabend wurden Texte von und über Giacomo Meyerbeer (Konzeption: Hermann Hofer, Künstl. Leitung: Brian Michaels) und Klaviertranskriptionen des „Prophète“ von Liszt, Fumagalli u.a. durch Studierende der Folkwang Hochschule aufgeführt. Der Liederabend (Musikalische Leitung / Klavier: Xaver Poncette) bestand aus Liedern von Giacomo Meyerbeer, dargestellt von Studierenden der Liedklasse.
Beim Abschlusskonzert stellten Chor und Orchester der Folkwang Hochschule Auszüge aus der Oper „Le Prophète“ nach der historisch-kritischen Neuedierung vor. Die musikalische Leitung hatte David de Villiers, als Gäste konnten Gloria Scalchi, Mezzosoprano (Fidès), Victoria Loukianetz, Soprano (Berthe) und Benjamin Bruns, Tenor (Jean) gewonnen werden.
Solisten der Gesangsklassen übernahmen weitere Rollen. Das Konzert wurde von Matthias Brzoska moderiert.
Aufgeführt wurden
1. die im 19. Jahrhundert verschollene Ouverture in der Erstedition der kritischen Neuausgabe
2. Urfassung der Auftrittscavatine der Berthe C-Dur (I. Akt No. 1bisA), Uraufführung 
3. Complainte de la Mendiante (Arie Fidès), (IV. Akt, No 21)
4.  Scène et Duo, Berthe / Fidès, (No 22),  in Urfassung
5. Marche du Sacre  ( IV, No 23) in Urfassung
sowie
6. der gesamte V. Akt in ungestrichener Erstaufführung der Neuedition, wobei das Bacchanal-Finale in Uraufführung erklang.


 

Berlioz-Festival zum 200. Geburtstag von Hector Berlioz in der Folkwang-Hochschule Essen

Aus Anlaß des 200. Geburtstages von Hector Berlioz veranstaltete die Folkwang-Hochschule in Kooperation mit der
Philipps Universität Marburg ein Festival, welches einen Berlioz-Kongreß, ein Symphoniekonzert, einen Liederabend,
einen Klavierabend und Textrezitationen umfaßte.
Der Kongreß wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Nationalbank Essen,
der STEAG-AG und der Ambassade de France gefördert.
Es handelte sich um die einzige internationale Kongreßveranstaltung,
die in Deutschland zum 200. Geburtstag des Komponisten stattfand und war daher auch dem Thema
"Berlioz und die Deutschen" gewidmet.
Die Verbindung von künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Aufarbeitung von Desiderata der Musikforschung
gehörten zum Konzept des Festivals.
Ebenfalls zum Konzept der Tagung gehörte die interdisziplinäre Verbindung von Literatur- und Musikwissenschaft,
für die auch die Verbindung der beiden Organisatoren, Prof. Dr. M. Brzoska (Folkwang-Hochschule) und
Prof. Dr. H. Hofer (Philipps-Universität Marburg) (email) einstand.
Der Kongreßbericht ist bei Laaber unter folgendem Titel erschienen:
M. Brzoska/H. Hofer/N. Strohmann (Hg.), Hector Berlioz. Ein Franzose in Deutschland, Laaber 2005, ISBN 3-89007-600-9
Die künstlerischen Programmpunkte zielten darauf ab, ein möglichst breites Bild des Komponisten zu bieten.
Das Programm des Symphoniekonzertes orientierte sich an Konzertprogrammen, die Berlioz seinerzeit selbst zusammengestellt hat.
Es zeigte Berlioz als brillanten Orchesterkomponisten, als Musikdramatiker, als politischen Komponisten, und als Kirchenmusiker.
Ferner wurden Werke deutscher Komponisten vorgestellt, die Berlioz für seine Konzerte selbst bearbeitet hat.
Der Klavierabend stand unter dem Motto "Liszt spielt Berlioz" und brachte Liszts Transkription der Symphonie fantastique zu Gehör.
Er war mit einer Textrezitation verbunden, die Beispiele aus dem reichen schriftstellerischen Oeuvre des Komponisten bot.
Der Liederabend stellte viele Orchesterlieder in ihrer ursprünglichen Fassung für Klavier und ein obligates Instrument
sowie den Liederzyklus "Les Nuits d'été" in der originalen Klavierfassung vor.


 

Öffentliche Colloquien und aktuelle Publikationsvorhaben 

Infos bei M. Brzoska

Vom 15. bis 17. März 2001 fand im Théâtre des deux Rives in Rouen ein Colloquium zum Thema "L'Opéra comique à l'époque de Boieldieu (1775-1834)" statt, das vom CNRS und der Université de Rouen in Zusammenarbeit mit der Société française de Musicologie veranstaltet wurde. M. Brzoska referierte über das Thema "Réecritures de Roméo et Juliette: Les Opéras comiques de Dalayrac et de Steibelt". Die Publikation des Kongreßberichts ist in Kürze geplant (hg. von Patrick Taïeb und Michel Noiray).
Infos bei email

Vom 13.-15.11.2003 fand in der Bibliothèque nationale de France, Tolbiac, ein internationaler Kongreß statt, der dem Oeuvre von Hector Berlioz gewidmet war. Es handelte sich nach dem Londoner Kongreß, der bereits im Dezember 2002 stattgefunden hat, und dem Essener Kongreß im Juni 2003 um die dritte und letzte Kongreßveranstaltung zum 200. Geburtstag des Komponisten. Der Beitrag von M. Brzoska widmete sich dem Thema "Le public n'a point d'imagination".
La conception du théâtre musical de Berlioz et Meyerbeer." Die Publikation des Kongreßberichtes ist in Kürze geplant. Infos bei email

Im Wintersemester 2004/05 wurde an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden eine Ringvorlesung zum Thema "Nachdenken über Beethoven" angeboten, bei dem M. Brzoska über das Thema "Beethoven der Gekreuzigte - Aspekte frenetischer Beethoven-Rezeption in Frankreich" referierte.

Vom 25.-28.5.2006 fand im Theater Erfurt ein Internationales wisenschaftliches Symposium zum Thema „Gaspare Spontini und die Oper im Zeitalter Napoleons“ statt, das vom Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena veranstaltet wurde. Der Titel des Beitrags von M. Brzoska lautet „Sauver la victime par un miracle“. Die Finaldramaturgie in Spontinis Tragédies lyriques und die Kategorie der „vérité historique“. Die Publikation ist geplant. Infos bei email

2008 fand ein Tagung in Köln zum Thema „Musik im französischen Köln (1794-1814)“ statt. Der Beitrag M. Brzoskas widmete sich dem Thema „Die Opéra Comique in Köln: Französische Erfolgsopern zwischen Kommerz und Ideologie.“ Die Publikation ist in Kürze geplant (Hg. A. Jacobshagen). Infos bei email


 

Jüngere Publikationen: 
 

 

 

 


Kontakt

Prof. Dr. M. Brzoska
Folkwang-Hochschule
Klemensborn 39
D 45239 Essen
email